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Der Eisen­hans
Mär­chen spie­lend erlösen

Johan­nes Gal­li im Vorwort:
„Die Mär­chen bil­den den größ­ten Kul­tur­schatz, den wir haben. Denn genau genom­men sind sie Geschich­ten für die See­le. Kinder glau­ben ohne Wei­te­res an die Exis­tenz einer See­le und sind in der Lage, die Sym­bo­le, die in Mär­chen bear­bei­tet wer­den, zu ver­ste­hen. Spä­ter im Leben, wenn der Ver­stand domi­nant wird, erschei­nen die Mär­chen als irre­al, ja sogar oft grau­sam. Dies beruht auf dem Irr­glau­ben, Mär­chen sei­en wirk­li­che Geschich­ten. Mär­chen sind aber über Sym­bo­le ver­schlüs­sel­te Ein­wei­hungs­we­ge der Seele.
Jeder Kul­tur­kreis ver­fügt über eine eige­ne Samm­lung von Mär­chen. Im Kern aber sind alle Mär­chen gleich. Sie berich­ten von der Trans­for­ma­ti­on des Hel­den oder der Hel­din mit gutem Ende.“

Die Lie­bes­schu­le
Kann man Lie­be lernen?

In die­sem Roman beschreibt der Autor die ereig­nis­rei­che Begeg­nung der jun­gen Stu­den­tin Son­ja mit dem Herrn der Schlan­gen. Auf einer Welt­rei­se an his­to­ri­sche Plät­ze will er sie vor­be­rei­ten, Köni­gin sei­ner Lie­bes­schu­le zu wer­den. Aber sein Plan misslingt…

Wie neben­bei erfährt der Leser mehr über wich­ti­ge Bestand­tei­le der Gal­li Metho­de®: Kör­per­me­di­ta­tio­nen, Tanz­me­di­ta­tio­nen und Seelentheater.

Anhand des Mär­chens „Eisen­hans“ ver­sucht Johan­nes Gal­li, gemein­sam mit dem Publi­kum den Weg zu einer bewuss­ten Männ­lich­keit zu ebnen, auf dem so Eini­ges schief­ge­hen kann. Allein gelas­sen mit dem schwie­rigs­ten und wich­tigs­ten The­ma im Leben eines jeden Man­nes, der Frau, muss er durch die Puber­tät an der eige­nen Mut­ter vor­bei, bis an den Rand des eige­nen Unbe­wuss­ten, um dort die Kraft und Beherr­schung zu erlan­gen, die einen ech­ten Mann ausmachen.

Karls­ru­he 1997

Johan­nes Gal­li bezeich­net sich selbst als phi­lo­so­phie­ren­den Clown oder als clow­nes­ken Phi­lo­so­phen. Sein Ziel ist: Spiel­räu­me schaf­fen, in denen Men­schen ihre Krea­ti­vi­tät erfor­schen und ihr Bewusst­sein ver­grö­ßern können…

Yvonne Zech Film­be­ar­bei­tung
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